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Deutsches Filmmuseum

Politische Podien „Zurück in die Zukunft?“

Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft? – Die (neuen) Erben des Kolonialismus“ – greift Africa Alive ein hochaktuelles Thema auf, das sowohl in Europa als auch in Afrika zunehmend an Brisanz gewinnt. Denn der Kolonialismus erfährt zur Zeit eine vielfältige Rechtfertigung. Jüngstes Beispiel ist die hitzige Debatte in Frankreich über ein neues Gesetz, das der ehemaligen Kolonialmacht eine positive Rolle zuschreibt, die in den Lehrplänen verankert werden soll. Zeigt sich also die Zukunft Afrikas nur als Spiegel der Vergangenheit?

1. Podiumsdiskussion, Samstag, 28. Januar, 17.00 Uhr, Deutsches Filmmuseum
mit Jean-Luc Raharimanana (Schriftsteller, Madagaskar), Diana Ferrus (Bürgerrechtlerin und Schriftstellerin, Südafrika), Jean-Marie Teno (Regisseur, Kamerun) und Elisio Macamo als Moderator (Entwicklungssoziologe, Mosambik), mit Übersetzung
Reservierungen unter: 069-212 388-30
Ist es Afrika unter den vergangenen Kolonialregimen besser ergangen als heute? Wäre angesichts der desolaten Lage des Kontinents eine erneute Kolonialherrschaft erstrebenswert?
Wie sollen Künstler und Intellektuelle in Afrika auf diese vermeintlich neuen Fragen reagieren? Die Podiumsteilnehmer wenden sich auf verschiedene Weise gegen die Rechtfertigungen des Kolonialismus und der Post-Apartheid.

2. Workshop, Sonntag, 29. Januar, 13.00 bis 17.00 Uhr im Haus der Volksarbeit
Teilnehmer siehe oben, mit Übersetzung
Reservierungen unter: 069-44 63 07
Wie könnte eine unabhängige kritische Position gegenüber afrikanischen Missständen aussehen, die ein koloniales Denken ablehnt? Der Workshop mit den Podiumsteilnehmern vom Samstag zuvor wird das Thema vertiefen. Näher beleuchtet wird unter anderem die Rolle der NEPAD-Initiative (Neue Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas) und des Antidiskriminierungskongresses in Südafrika.

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