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Programm 2007

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Sonntag, 21. Januar 2007

Deutsches Filmmuseum

16.00 Uhr

Politisches Podium

„Eine Gesellschaft in Bewegung“

mit Ken Bugul (Schriftstellerin, Senegal/Benin) und GADO (Godfrey Mwampembwa; Karikaturist, Kenia); mit deutscher Übersetzung

Das letztjährige Thema „Zurück in die Zukunft - Die (neuen) Erben des Kolonialismus?“ scheint uns auch 2007 so spannend, wichtig und aktuell, dass wir es unter dem – provokativen – Motto „Angekommen in der Zukunft?“ weiter verfolgen.
Zur Zeit zeichnet sich in Ländern wie Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Liberia oder Ruanda das Ende langjähriger Konflikte ab. Es entsteht wieder Hoffnung und neue Möglichkeiten tun sich auf, um gemeinsame Visionen zu entwickeln. Trotzdem sehen viele junge Afrikaner ihre Zukunft weiterhin nicht in Afrika. Woran liegt das und wie beurteilt man in Afrika dieses Dilemma?

Das Politische Podium geht diesen Fragen nach und thematisiert die derzeitigen neokolonialen Tendenzen. Diskutiert wird aus aktuellem Anlass das gespannte Verhältnis zwischen Europa und Afrika und insbesondere die neuesten Migrationsbewegungen. Allenthalben werden die Einwanderungsgesetze verschärft. Europa problematisiert die Migration lediglich als Risikofaktor und Teil der Sicherheitspolitik. So wurde hierzulande zum Beispiel die Situation im Kongo hauptsächlich wegen der dortigen Präsenz der deutschen Soldaten wahrgenommen, die eigentlichen Konflikte und das Leben der Bevölkerung interessierten jedoch weniger.
Wie sieht es in Afrika selbst aus? Wie sehen Afrikaner diese Situation? Und wie könnte die Misere der afrikanischen Illegalen in Deutschland verbessert werden?

In Kooperation mit (Frauen-)Migrationsvereinen und Flüchtlingsinitiativen.


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Montag, 29.1.2007

3. Welthaus

19.30 Uhr

"Mauretanien: Transitland für MigrantInnen oder Hilfspolizist der EU?"

Diskussion mit Amadou M'Bow von der Menschenrechtsvereinigung Maretaniens (AMDH), mit Übersetzung.

Die Veranstaltung sollen konkret die folgende Fragen thematisieren: Wer flieht oder migriert aus oder über Mauretanien, wie ist die aktuelle Situation der (Transit-) MigrantInnen und Flüchtlinge dort?
Welchen Widerstand gibt es gegen die EU-Migrationspolitik, wie sind dessen Bedingungen und welche Unterstützung wünschen sich AktivistInnen in Mauretanien und seinen Nachbarländern?
Welche Diskussionen und Aktivitäten gibt es in den afrikanischen Ländern bzgl. Migration, welche Forderungen wurden bereits auf dem Weltsozialforum im Januar 2006 in Bamako/Mali entwickelt, auf der Konferenz in Rabat sowie im Hinblick auf das Weltsozialforum im Januar 2007 in Nairobi.

Und nicht zuletzt: Wie lassen sich afrikanisch-europäische Kontakte und Kooperationen ausbauen, welche konkreten Ziele stehen im Vordergrund und welche Rolle kann dabei die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel (mit dem Migrationsaktionstag am 4. Juni 2007) in Heiligendamm bzw. Rostock bekommen?

Veranstaltet vom Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main und Hessischem Flüchtlingsrat und in Kooperation mit Africa Alive.

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