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Termine
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| Eröffnungskonzert |
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Malick Pathé Sow kommt
aus einer großen Familie von "Laawbe", die - wie die "Griots"
in Mali mit ihren Gesängen orale Überlieferungen an nachfolgende
Generationen weitergeben. Malicks aktuelles Album zeichnet ein lebendiges
Bild vom Alltagsleben und der Kultur der "Fula", einer Minorität
im Senegal, deren Ethnie sich über viele afrikanische Staaten erstreckt.
Der bekannte Sänger bringt aus Belgien, wo er heute lebt, eine Gruppe
von Musikern mit, die seine Gesänge und Melodien einfühlsam
und prägnant begleiten. Zum Einsatz kommen Gitarre, "Hoddu"
(Afrikanische Laute), "Kora" (Afrikanische Harfe), "Nianiooru"
(Afrikanische Geige) und sogar die "Saz" (Türkische Laute).
Es entsteht eine wunderbar warme und authentische Musik, die das Leben
am Grenzfluss zwischen Senegal und Mauretanien, dem Fuuta Toro, für
unsere Augen und Ohren erlebbar macht.
Mit afrikanischem Büffet (Restaurant Savanne)
In Kooperation mit dem Neuen Theater Höchst und Afroton-Kulturprojekte.
| Abschlusskonzert |
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Das renommierte Fachblatt Rolling
Stone bezeichnete Habib Koité als den größten
Popstar Malis.
Koité, 1958 in eine Familie von Khassonke-Griots geboren, ist wirklich
ein Ausnahmemusiker. Der charismatische Poet und Gitarrist steht seit
seiner Jugend und einer professionellen Ausbildung am Institut National
des Arts (INA) in Bamako auf der Bühne und hat sich international
längst einen Namen gemacht. Sein Song Cigarette a Bana
war Anfang der 1990er ein Hit in ganz Westafrika und bescherte ihm u.a.
den renommierten Radio France-Preis. Regelmäßig ist er ganz
oben in den World-Music-Charts zu finden. Mehr als 100.000 Mal verkauften
sich seine letzten beiden Studio-Alben Baro und Afriki.
Auf letzterem findet sich der mit polyphonen Hörnern arrangierte
Song Africa, ein Plädoyer an den Kontinent, selbst- und
nicht fremdbestimmt zu handeln.
Koité kennt die reiche Musiklandschaft Malis wie kein zweiter.
Sein eigenwillig eleganter Akustiksound ist gleichermaßen der Tradition
und Moderne verpflichtet ein neuartiges Klangbild von Soul, Blues,
Flamenco und Afro-Groove.
Er nennt ihn danssa doso, eine Kreation aus Populärrhythmen seiner
Heimatstadt Keyes (danssa) und traditioneller Jagdmusik (doso).
Anders als andere große Griots verfügt Koités begnadete
Stimme über ein sehr intimes Timbre und schafft so eine Atmosphäre
ganz besonderer Art.
Auch Habibs Gitarrenstil ist einmalig, virtuos und innovativ: Auf Fünfton
gestimmt und mit offenen Saiten spielt er wie auf einer Kamale NGoni,
einer malischen Laute.
Mit Musikerfreunden aus der Kindheit gründete er bereits 1988 die
Formation Bamada im Maul des Krokodils -
in Anspielung auf den Spitznamen der Bewohner Bamakos.
Zusammen sind sie weltweit seit 1994 immer wieder lange auf Tour und traten
bereits mit vielen Musikergrößen aus dem gesamten Kontinent
auf. So auch
mit Ounou Sangare oder mit Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste,
die 2006 bei Africa Alive ein furioses Eröffnungskonzert gab.
Mit afrikanischem Finger-Food.