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Programm 2010

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Konzerte

Eröffnungskonzert

Dienstag, 2.2.2010, 20:00 Uhr
Neues Theater Höchst

Malick Pathé Sow Quartett
„Maayo Men“ Traditionelle Musik aus dem Senegal


Malick Pathé Sow kommt aus einer großen Familie von "Laawbe", die - wie die "Griots" in Mali – mit ihren Gesängen orale Überlieferungen an nachfolgende Generationen weitergeben. Malicks aktuelles Album zeichnet ein lebendiges Bild vom Alltagsleben und der Kultur der "Fula", einer Minorität im Senegal, deren Ethnie sich über viele afrikanische Staaten erstreckt.
Der bekannte Sänger bringt aus Belgien, wo er heute lebt, eine Gruppe von Musikern mit, die seine Gesänge und Melodien einfühlsam und prägnant begleiten. Zum Einsatz kommen Gitarre, "Hoddu" (Afrikanische Laute), "Kora" (Afrikanische Harfe), "Nianiooru" (Afrikanische Geige) und sogar die "Saz" (Türkische Laute). Es entsteht eine wunderbar warme und authentische Musik, die das Leben am Grenzfluss zwischen Senegal und Mauretanien, dem Fuuta Toro, für unsere Augen und Ohren erlebbar macht.

Mit afrikanischem Büffet (Restaurant Savanne)
In Kooperation mit dem Neuen Theater Höchst und Afroton-Kulturprojekte
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Abschlusskonzert

Freitag 12.2.2010
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
Brotfabrik

Habib Koité und seine Gruppe „Bamada“

In Zusammenarbeit mit Afroton Kulturprojekte.


Das renommierte Fachblatt „Rolling Stone“ bezeichnete Habib Koité als den „größten Popstar Malis“.
Koité, 1958 in eine Familie von Khassonke-Griots geboren, ist wirklich ein Ausnahmemusiker. Der charismatische Poet und Gitarrist steht seit seiner Jugend und einer professionellen Ausbildung am Institut National des Arts (INA) in Bamako auf der Bühne und hat sich international längst einen Namen gemacht. Sein Song „Cigarette a Bana“ war Anfang der 1990er ein Hit in ganz Westafrika und bescherte ihm u.a. den renommierten Radio France-Preis. Regelmäßig ist er ganz oben in den World-Music-Charts zu finden. Mehr als 100.000 Mal verkauften sich seine letzten beiden Studio-Alben „Baro“ und „Afriki“. Auf letzterem findet sich der mit polyphonen Hörnern arrangierte Song „Africa“, ein Plädoyer an den Kontinent, selbst- und nicht fremdbestimmt zu handeln.

Koité kennt die reiche Musiklandschaft Malis wie kein zweiter. Sein eigenwillig eleganter Akustiksound ist gleichermaßen der Tradition und Moderne verpflichtet – ein neuartiges Klangbild von Soul, Blues, Flamenco und Afro-Groove.
Er nennt ihn danssa doso, eine Kreation aus Populärrhythmen seiner Heimatstadt Keyes (danssa) und traditioneller Jagdmusik (doso).
Anders als andere große Griots verfügt Koités begnadete Stimme über ein sehr intimes Timbre und schafft so eine Atmosphäre ganz besonderer Art.
Auch Habibs Gitarrenstil ist einmalig, virtuos und innovativ: Auf Fünfton gestimmt und mit offenen Saiten spielt er wie auf einer Kamale N’Goni, einer malischen Laute.

Mit Musikerfreunden aus der Kindheit gründete er bereits 1988 die Formation „Bamada“ –„im Maul des Krokodils“ - in Anspielung auf den Spitznamen der Bewohner Bamakos.
Zusammen sind sie weltweit seit 1994 immer wieder lange auf Tour und traten bereits mit vielen Musikergrößen aus dem gesamten Kontinent auf. So auch
mit Ounou Sangare oder mit Dobet Gnahoré von der Elfenbeinküste, die 2006 bei Africa Alive ein furioses Eröffnungskonzert gab.

Mit afrikanischem Finger-Food.