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Programm 2010

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Schul- und Universitätsprogramm

Donnerstag 4.2.2010

Afrika-Kolloquium
des Zentrums für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF)
Universität Frankfurt, Campus Westend, Raum 0.454

Vortrag des Schriftstellers Lesego Rampolokeng

Black Consciousness Movement in South Africa

18.00 Uhr – 20.00 Uhr
öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei



 

Donnerstag 11.2.2010

Afrika-Tag in der Otto-Hahn-Schule

tagsüber
geschlossene Schulveranstaltung!



Die Otto-Hahn-Schule und Africa Alive veranstalten gemeinsam für die Schülerinnen und Schüler aus 53 Nationen einen Afrikatag und laden dazu den südafrikanischen Schriftsteller Lesego Rampolokeng (s. Lesung) ein. Darüber hinaus wird für die Englischklassen ein afrikanischer Film in englischer Sprache gezeigt. Live Acts mit afrikanischen Musikern, ein Infostand und von den Schülern gekochte internationale Speisen runden den Tag ab.

In Kooperation mit dem Evangelischen Jugendhaus am Bügel.

 

Montag, 8.2.2010 | Mittwoch 10.2.2010

Filmvorführung für Schulklassen im Senckenberg Naturmuseum

Vormittags, nach Vereinbarung
(Anfragen nimmt die Evangelische Medienzentrale entgegen, Tel.: 069- 92107-100)

“Die Hottentotten-Venus” - Das Leben der Sarah Baartman - The Life and Times of Sarah Baartman ’The Hottentot Venus’
Zola Maseko,
Südafrika/Großbritannien/Frankreich 1989, 52 min, Dokumentarfilm, geeignet ab 12 Jahren, DF



Anlässlich der großen Ausstellung „Safari zum Urmenschen“ im Senckenberg Naturmuseum finden an zwei Vormittagen Kinovorstellungen für Oberstufenklassen der Sekundärstufe II statt, die sich mit einem dunklen Kapitel von Kolonialismus und Naturwissenschaft auseinandersetzen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde eine junge Südafrikanerin, Sarah Baartman, in London und Paris wegen ihres auffälligen Gesäßes zur Schau gestellt. Nach ihrem Tod 1815 wurde ihre Leiche von Cuvier seziert, Gehirn und Geschlechtsteile konserviert und das Skelett und ein Gipsabdruck im Pariser Musée de l’Homme aufbewahrt.
Erst 1998 sorgte ein Gedicht der südafrikanischen Schriftstellerin Diana Ferrus über Sarah Baartman für große öffentliche Aufmerksamkeit und bewirkte die Rückführung ihrer sterblichen Reste nach Südafrika.
Der Soziologe und Filmpädagoge Dr. Julian Namé stellt den Dokumentarfilm sowie ein Gedicht von Diana Ferrus vor und diskutiert mit den Schülern u.a. über den Kolonialismus, die südafrikanische Geschichte und die Frage „Was darf Wissenschaft und was nicht?“

In Kooperation mit dem Senckenberg Naturmuseum Frankfurt.